Allein unter seinesgleichen. Kraftfelder und Korrespondenzen II –
5.Tagung zu Leben und Werk Hans Jürgen von der Wenses, Kassel Oktober 2019

Die fünfte Tagung zu Leben und Werk Hans Jürgen von der Wenses wird unter dem Titel „Kraftfelder und Korrespondenzen II“ programmatisch an das vorangegangene Symposion 2016 anschließen und weiter daran arbeiten, den genialen Einzelgänger anhand von Wahlverwandschaften und Einflüssen in den literarischen, philosophischen, künstlerischen und musikalischen Strömungen seiner Zeit zu verorten.

Die Tagung findet am Freitag 25. Oktober 2019 in Dock IV hinter dem Fridericianum statt.

Vorgesehen sind insgesamt sechs Vorträge sowie ein musikalisches Abendprogramm:

Dr. Harald Kimpel (Kunsthistoriker, Kassel) nutzt Wenses Regalbrett-Mikrokosmos als Sprungbrett für Reisen in fremde Denkwelten;

Dr. Andreas Langenbacher (Germanist, Zürich) konfrontiert die Notizen Ludwig Hohls mit dem Fragmentenwerk Wenses;

Prof. Dr. Walter Grünzweig (Amerikanist, Dortmund) zeichnet die Spuren Walt Whitmans bei deutschen Autoren von Gustav Landauer bis Wense nach;

Ulrich Holbein (Schriftsteller, Knüll) lässt die Geschichte der Naturschwärmerei von Petrarca bis Wense Revue passieren.

Dr. Christian Andrae (Kulturwissenschaftler, Wilhelmshaven) unterzieht die vier verschiedenen Fassungen des Epidot einem gründlichen Vergleich.

Dr. Ruth Johanna Benrath (Schriftstellerin, Berlin) gibt Einblicke in die Entstehung ihres dialogischen Klangkunsthörspiels Wir gehen, wir gehen – ein Leben lang. An der Hand von Hans Jürgen von der Wense.

Daniele Dell’Agli (Schriftsteller, Kassel) wird – wie schon 2013 und 2016 – die Tagung moderieren und Texte Hans-Jürgen von der Wenses vortragen.

Am Abend wird Michael Kravtchin, vielfach ausgezeichneter Pianist aus Kassel, ein Klavierprogramm zum Vortrag ausgewählter Wense-Texte bestreiten.